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Was ist die Menopause: Ursachen, Symptome, Phasen und Behandlung

Die Menopause ist der natürliche Abschluss des Menstruationszyklus. Genau wie die Pubertät, die den Anfang markiert, ist es eine biologische Veränderung für alle Frauen. Jedoch sind Zeitpunkt als auch Symptome der Menopause bei jeder Frau individuell. Jede der 1 Milliarde Frauen, die 2020 über 50 Jahre alt sein werden, wird eine Menopause durchlaufen, die für sie einzigartig ist.

What is menopause: causes, symptoms, phases and treatment
What is menopause: causes, symptoms, phases and treatment

Warum nennt man es die Menopause?

Der Begriff "Menopause" wurde 1816 vom französischen Arzt Charles de Gardanne in seiner Publikation "Beratung von Frauen im kritischen Alter" geprägt. Das Wort Menopause leitet sich vom medizinisch Lateinischem Wort menopausis ab. Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet meno „Monat“ oder „Mond“ und pausis hat die gleiche Bedeutung wie die Deutsche „Pause“. Während der verschiedenen Phasen der Menopause erleben Frauen einige Symptome. Schätzungsweise 8 von 10 Frauen haben auch andere Symptome als unregelmäßige Perioden vor und nach der Menopause(2).

Die Phasen der Menopause

Es gibt drei verschiedene Phasen: die Periode der Prämenopause, der Menopause und der Postmenopause. Die Prämenopause, oder auch Perimenopause genannt, beginnt, wenn eine Hormonveränderung die Symptome der Menopause hervorruft. Die Menopause selbst ist klinisch definiert als 12 aufeinander folgende Monate ohne Periode. Wenn die Menopause durchlaufen wurde, meist im Alter von 51 Jahren, beginnt die Postmenopause.

Erkennen von Symptomen schon vor der Menopause

Es gibt keine feste Zeit für den Beginn von Wechseljahressymptome. Die Anzeichen – Hitzewallungen, unregelmäßige Perioden, tiefe Müdigkeit, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen können bei jeder Frau zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt einsetzten. Diese Symptome können Monate als auch bis zu mehrere Jahre vor dem Ende der Periode beginnen. Dies ist die Phase der Perimenopause. Da die Eierstöcke die Östrogenproduktion verlangsamen, überkompensiert der Hypothalamus, die Hypophyse in unserem Gehirn. Es produziert Hormone, damit unsere Eierstöcke härter arbeiten und Frauen dadurch einen Anstieg des Östrogens erleben.  In dieser Phase vor der Menopause gibt es mehrere verschiedene Symptome einer Östrogenüberlastung: unregelmäßige Zyklen, längere, schwerere Perioden, intensiveres prämenstruelles Syndrom, wunde Brüste, schwere Beine, Wassereinlagerungen, größere Reizbarkeit. Wenn Sie die Pille nehmen, kann diese Übergangsphase völlig unbemerkt bleiben. Es ist auch wichtig zu beachten, dass es kulturelle Unterschiede bei den Symptomen gibt: Weniger japanische, koreanische und südostasiatische Frauen berichten von Hitzewallungen als amerikanische Frauen (3).

Was sind die Symptome der Menopause?

Der Rückgang von Östrogen, Progesteron, DHEA und anderen Hormonen in den Wechseljahren wirkt sich auf Körper, Geist und Haut aus. Manche Frauen berichten von Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Gedächtnisstörungen, Verlust der Libido. Etwa  80% der Frauen berichten über Hitzewallungen in den verschiedenen Phasen der Menopause. Der Rückgang des Östrogens stört die Temperaturregulation des Körpers. Auch dies liegt am Hypothalamus, dem Thermostat des Körpers, der die falsche Botschaft sendet, dass der Körper zu heiß ist und die Hitzewallung auslöst. Diese Veränderungen merkt man meist an einer  Erhöhung des Herzschlags, Erweiterung der Blutgefäße und erhöhter Schweißproduktion. Diese natürlichen Mechanismen wirken effektiv auf die Senkung der Körpertemperatur ein. Wenn es heiß ist oder wir Cardio-Aktivitäten durchführen, funktioniert dieser Mechanismus perfekt. Wenn es ohne Vorwarnung geschieht, können diese unkontrollierbaren und spontanen Hitzewallungen, die im Nacken und bis zum Gesicht einsetzen und manchmal von Rötungen begleitet werden, eine große Herausforderung darstellen. Beispielsweise atmungsaktive Kleidungsstücke können dabei helfen, Hitzewallungen zu reduzieren und Ihren Komfort zu verbessern.

Veränderungen der Haut während den Wechseljahren

Auch die Haut ist von den hormonellen Veränderungen der Menopause beeinflusst. Der Verlust von DHEA, dem Jugendhormon und Östrogen der Haut, wirkt sich nicht nur auf den Kollagen- und Elastinspiegel aus. Auch die Zellerneuerung der Haut, was zu einer fortschreitenden Verdünnung jeder Hautschicht führt, wird von den Hormonveränderungen beeinflusst. Parallel dazu nimmt die Talgproduktion ab. Die feinere, trockenere und weniger festere Haut ist nun auch anfälliger für die beschleunigte Alterung. Jetzt ist es an der Zeit, auf eine spezielle Hautpflege für Haut in den Wechseljahren umzusteigen. Die gezielte Aufnahme von bestimmten Aktivstoffen kann dabei helfen, dem Verlust der Festigkeit entgegenzuwirken und der Haut zu einem frischeren Teint verhelfen.

Postmenopause: Was passiert nach der Menopause?

Die Zeit nach der Menopause beginnt damit, dass Frauen ein ganzes Jahr lang keine Periode haben. In der Postmenopause, wenn sich der Hormonspiegel stabilisiert, passt sich der Körper an sein neues Gleichgewicht an und einige Frauen erleben wieder ein höheres Energieniveau. In dieser Phase bemerken viele Frauen weniger Schmerzen, abnehmende Schlafprobleme, weniger Angst und Gewichtsschwankungen. Bei einigen Frauen können in diesem Stadium der Postmenopause jedoch noch durchschnittlich etwa 4 Jahre nach der letzten Periode Wechseljahresbeschwerden auftreten(4)

Behandlungen während und vor der Menopause

Obwohl es unmöglich ist, das Ende der Periode zu verhindern, wenden sich schätzungsweise 20% der Frauen der Hormonersatztherapie (HRT) zu, um die Symptome der Menopause zu lindern. Hier werden Hormone auf niedrigem Niveau ersetzt. Die Hormontherapie birgt jedoch Risiken, die Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin besprechen sollten. Der ganzheitliche Ansatz - eine gesunde Kombination aus aktiv bleiben, gut essen, Freundschaften pflegen, kann Ihnen helfen, sich in den Wechseljahren besser zu fühlen. Versuchen Sie, Ihre Menopause zu verfolgen. Laden Sie eine Menopause-App herunter oder führen Sie einfach ein Tagebuch, in dem Sie Ihren Lebensstil, Ihre Ernährung, Ihre Bewegung und die Symptome notieren, um herauszufinden, welche Auslöser sie bemerken und wie Sie es schaffen die Probleme zu lindern.

Die Symptome der Menopause sind einerseits universell für jede Frau, wirken sich jedoch individuell aus.  Durch die drei Phasen der Menopause können Frauen die Frage "Was ist die Menopause?“ besser beantworten, indem sie sich über die Symptome informieren und die bewährten Behandlungen untereinander teilen. 

Quellen: 1 https://www.etymonline.com/word/menopause 2. https://www.nhs.uk/conditions/menopause/symptoms/ 3. Harvard Health Publishing: Perimenopause: Rocky road to menopause https://www.health.harvard.edu/womens-health/perimenopause-rocky-road-to-menopause 4. https://www.nhs.uk/conditions/menopause/symptoms/

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    Es gibt keinen universellen Zeitpunkt an dem die Symptome der Menopause bei jeder Frau eintreten.
    Die Perimenopause ist die Übergangsphase zur Menopause, wenn der Hormonspiegel zu schwanken beginnt. Diese Phase kann Monate als auch Jahre vor der eigentlichen Menopause beginnen und dauert durchschnittlich bis zu fünf Jahren. Wenn Sie körperliche oder psychische Veränderungen erlebt haben, die Sie nicht erklären können, haben Sie bereits frühe Symptome der Perimenopause festgestellt.

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