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Die Wechseljahre: Informationen über Ihre Haut und hormonelle Veränderungen

Die Wechseljahre: Informationen über Ihre Haut und hormonelle Veränderungen

Vorreiter in der Hautpflege für die Wechseljahre

Seit 1992 untersuchen wir von Vichy Laboratoires die Hautveränderungen in den Wechseljahren mit dem Ziel, Frauen in diesem besonderen Lebensabschnitt bestmöglich zur Seite zu stehen. Die Gesundheit Ihrer Haut und Ihr allgemeines Wohlbefinden ist uns dabei besonders wichtig.

Als Pionier in diesem Gebiet erforscht und charakterisiert Vichy nicht nur die äußerlichen Veränderungen der Haut, sondern untersucht auch die dahinterstehenden biologischen Mechanismen, die eben diesen Hautveränderungen während und nach den Wechseljahren bewirken.

Dank den erlangten fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen, konnte erstmals eine kosmetische Pflegelinie entwickelt werden, die den Auswirkungen der Wechseljahre auf die Haut gezielt entgegenwirkt. Diese Pflegeprodukte können die Anzeichen der Wechseljahre, wie unter anderem Trockenheit oder Straffheits- und Konturenverlust, mildern, damit Sie sich auch während der Wechseljahre voll und ganz wohl in Ihrer Haut fühlen.

WAS GESCHIEHT IN DEN WECHSELJAHREN MIT UNSERER HAUT?

Im Zusammenhang mit der Alterung der Gesichtshaut gibt es bei Frauen in und nach den Wechseljahren drei Arten von klinischen Veränderungen, auf die wir nun genauer eingehen.

1. Gewebsschwund (Atrophie)
2. Erschlaffung und
3. Trockenheit

Into Your Skin - Coupe de l'eau

Es gibt 3 Arten von klinischen Veränderungen im Zusammenhang mit der Hautalterung im Gesicht bei Frauen kurz nach der Menopause: Gewebsschwund, Erschlaffung des Hautgewebes und Trockenheit.

Symptome auf epidermaler Ebene

Die Erneuerung der Keratinozyten (hornbildende Zellen der Haut) verlangsamt sich, was eine Anhäufung gealterter Hautzellen zur Folge hat.

Zudem nimmt die Lipidsynthese (der Aufbau von hauteigenem Fett) ab, was zu einer geschwächten Barrierefunktion der Haut sowie zu Hauttrockenheit führt. Dies wiederum führt zu einer langsameren Abschuppung der Haut und zu einer optischen Veränderung der Hornschicht, die nun matt und gelblich wirkt. Die Haut verliert ihr natürliches Strahlen.

Symptome auf Ebene der dermoepidermalen Junktionszone

Im Laufe des Alterungsprozesses wird die dermoepidermale Junktionszone (der Gewebebereich, in dem die Epidermis und die Dermis aneinandergrenzen) dünner und verliert allmählich ihre natürliche Wellenform. Die Produktion des Kollagen-Gens Typ VII nimmt ab, sodass die Kollagenproduktion nicht mehr in vollem Maße gewährleistet wird.

Der Verlust von Kollagen Typ VII wird insbesondere bei sonnengeschädigter Haut beschleunigt und kann in den verschiedenen Hautschichten zum Verlust der Bindekraft führen. Kollagen ist das Hauptstrukturprotein der Verankerungsfibrillen, die eine gute Bindekraft zwischen Epidermis und Dermis gewährleisten. Die Kommunikation und der Nährstoffaustausch zwischen Epidermis und Dermis werden somit verringert, was die Homöostase der Haut sowie die natürlichen mechanischen Eigenschaften der Haut beeinflussen.

Symptome auf dermaler Ebene

Die Anzahl und Größe der Fibroblasten nimmt ab. Dies hat Auswirkungen auf die Produktion von Kollagen, Elastinfasern und Glykosaminoglykanen (GAG).
Mit zunehmendem Alter steigt während der Jahre jedoch die Produktion derjenigen Enzyme, die für den Abbau dermaler Proteine (Kollagenasen und Elastasen) zuständig sind. Es wird nun üblicherweise davon ausgegangen, dass der Kollagengehalt im Laufe der Alterung abnimmt. Gleichzeitig tritt eine Verringerung der Löslichkeit von Kollagenmolekülen sowie eine Änderung ihrer mechanischen Eigenschaften auf. Die Alterung menschlicher Fibroblasten geht mit einer Verringerung der Kollagensynthese einher, während die Synthese von nicht-kollagenen Gesamtproteinen unbeeinträchtigt bleibt.
Elastische Fasern unterliegen ebenfalls Veränderungen und rufen Beschwerden hervor. Sie verdünnen, verlieren ihre Orientierung und die mangelnde Hydratation verändert ihre elastischen Eigenschaften und führt zum Bruch. Neben der reduzierten Kollagensynthese führt die Hautalterung zu einer Schwächung der in der Dermis gefundenen Hyaluronsäure, die auf den Abbau bestimmter Enzyme nun sehr empfindlich reagiert.

Wissenswertes zur Haut in den Wechseljahren

FAKT Nr. 1
Die Wechseljahre sind eine Periode biologischer Veränderungen, die folgende Auswirkungen auf die Haut haben können:
  • Gewebsschwund
  • Erschlaffung des Hautgewebes
  • Austrocknen


FAKT Nr. 2
Es gibt zwei Arten der Veränderung:


BIOLOGISCHE SYMPTOME
  • Wesentliche Verringerung der Talgdrüsenfunktion
  • Veränderung der Hautstruktur, die sich durch eine Verringerung der Hautelastizität sowie eine Zunahme der Hautfaltenbildung bei Druck bemerkbar macht.
  • Abnahme der Dicke der epidermalen Hautschicht


SYMPTOME DES HAUTGEWEBES
  • Der Abbau von Proteinen und der Abschuppungsprozess werden verlangsamt, was zur Ansammlung gealterter Hautzellen führt.


INFORMATIONEN ZUM DHEA-HORMON

DHEA ist ein „Jungbrunnen-Hormon“, das der menschliche Körper auf natürliche Weise herstellt. Wir alle tragen dieses Hormon in uns, das sicherstellt, dass unsere Haut jung, frisch und schön aussieht. Wir konnten in einer wissenschaftlichen Studie feststellen, dass der Körper nach den Wechseljahren nur noch 10 % seines DHEA-Wertes aufweist, was eine der Hauptursachen dafür ist, dass die Haut an jugendlicher Frische verliert.

Klinische Studien haben die Anzeichen und die Zusammensetzung der Haut von Frauen in den Wechseljahren untersucht. Wir von Vichy fokussieren uns hierbei vor allem auf die Auswirkungen des DHEA-Rückgangs während der Wechseljahre auf die Haut.

Die positive Auswirkung der topischen Anwendung (d.h. äußeren Anwendung von Cremes) wurde ebenfalls untersucht – diese Studie stellte einen Effekt auf die Verdickung der Epidermis, die Zunahme der Anzahl und Größe der Talgdrüsen, die Verringerung des papierartigen Aussehens der Haut und einen verbesserten Teint fest.

Die in diesen zwei Studien festgestellten klinischen Effekte dienten als Referenz für die Ausarbeitung einer neuen Studie, die darauf abzielt, die Wirkung der topischen Behandlung von DHEA auf die Genaktivierung und die dazuzugehörigen Proteine zu ermitteln.

Da DHEA für viele recht unbekannt ist, finden Sie hier einige Informationen zu häufig gestellten Fragen:


Was sind die klinischen Auswirkungen des Hormonrückgangs in den Wechseljahren?

Die klinischen Anzeichen einer hormonellen Alterung wurden vor einiger Zeit ermittelt: Gewebsschwund (Atrophie), Erschlaffung des Hautgewebes und Austrocknen sind die drei wichtigsten klinischen Veränderungen, die mit dem Hormonrückgang in den Wechseljahren einhergehen.

Die Haut ist während dieser Zeit im Leben der Frau auf allen Ebenen betroffen:

  • In der Epidermis verlangsamt sich die Lipidsynthese, was zu einer Änderung der Barrierefunktion sowie zu Hauttrockenheit führt. Die Haut erneuert sich weniger schnell und wird fahl und trocken.
  • In der dermoepidermalen Junktionszone kommt es zu einer Abflachung und Verringerung der Produktion von Kollagen vom Typ IV. Dies führt zu einer Verringerung der Homöostase der Haut und somit zur Verringerung von Kommunikation und Austausch zwischen Epidermis und Dermis.
  • In der Dermis verringert sich die Dichte und das Volumen nimmt ab. Diese Reaktion ist auf die nachlassende Produktion von Kollagen, Elastin und verschiedenen Glykosaminoglykanen (GAG) zurückzuführen.


WO FINDE ICH WEITERE INFORMATIONEN ZUR HORMONELLEN ALTERUNG?

Um die Ursache klinischer Anzeichen zu verstehen und möglichen Erkrankungen vorzubeugen, wurden für Vichy Forschungsstudien durchgeführt. Auf biologischer Ebene* ist die Haut bei älter werdenden Frauen durch eine starke Reduktion der Talgdrüsenfunktion (-57 %), eine Verringerung der Viskoelastizität sowie eine Zunahme der Hautfalten gekennzeichnet.

Im Jahr 2011 konnten mittels einer zweiten Studie, in der die an der hormonalen Alterung beteiligten Proteine ermittelt wurden, noch weitere Erkenntnisse über die Haut von Frauen in den Wechseljahren gewonnen werden: Der Abschuppungsprozess wird verlangsamt, die Keratinozyten-Differenzierung gesteigert und die Homöostase der Epidermis beeinflusst.

* Labrie F Studie -  Erkenntnisse über die Haut von Frauen in den Wechseljahren = 58 Frauen

WAS IST DHEA?

DHEA (Dehydroepiandrosteron oder Prasteron) ist ein Steroidhormon, das ab einem Alter von 7 Jahren von der Nebenniere, aus der alle Sexualhormone synthetisiert werden, produziert wird. Diese Sexualhormone regulieren zahlreiche Aspekte der Hautbiologie. Die Rolle von DHEA als Präkursor für Hormone macht es zu einem wichtigen Faktor bei der Homöostase des menschlichen Körpers – insbesondere der Haut.

Die Produktion erreicht rund um das 25. Lebensjahr ihren Höchststand und nimmt dann mit steigendem Alter wieder ab. Im Alter von 70 Jahren werden nur noch 10 % des Höchstwerts vorgefunden.

WARUM IST DAS INTERESSE AN DHEA SO HOCH? WELCHE ROLLE SPIELT DHEA BEIM THEMA HAUTALTERUNG?

Nachdem die neu erlangten Kenntnisse und die biologischen Mechanismen der hormonellen Alterung der Haut nachgewiesen werden konnten, interessiert wir von Vichy uns für die Rolle von DHEA bei der Hautalterung.

Zunächst wurde nachgewiesen, dass DHEA ein für das jugendliche Aussehen der Haut ein unerlässliches Hormon ist. In der Tat wurde die klinische Auswirkung der Wiederherstellung von DHEA (oral) untersucht, um herauszufinden, ob dieses Hormon die Zeichen der Hautalterung abschwächen und anhalten kann. Die Studie ergab, dass DHEA zu folgenden Ergebnissen führte:

  • Verbesserung der Talgdrüsenfunktion und Feuchtigkeitsversorgung
  • Verringerung der Hautpigmentierung
  • Zunahme der epidermalen Dicke


Anschließend wurden die klinischen Auswirkungen einer topischen Anwendung von DHEA untersucht. Das Ergebnis: Verdickung der Epidermis, die Zunahme der Anzahl und Größe der Talgdrüsen, die Verringerung des papyrusartigen Aussehens der Haut sowie ein verbessertes Hautbild ergab.
Die in diesen beiden Studien beobachteten klinischen Auswirkungen dienten als Referenz für die Durchführung einer neuen Studie (Genom- und Proteomstudie) dar, deren Ziel es war, den Einfluss von DHEA auf die Aktivierung von Genen und ihrer entsprechenden Proteine aufzuzeigen.

Die Genomstudie ergab, dass mit der Anwendung von DHEA die Gene, die an der Proliferation von Keratinozyten beteiligt sind, stimuliert werden, während die an der Differenzierung beteiligten Gene reduziert werden. Die ist der Beweis für die Regulierung der epidermalen Homöostase bei Frauen während der Wechseljahre. Auf dermischer Ebene führt die topische Anwendung von DHEA zu einer Erhöhung der Expression von Genen, die an der dermischen Struktur beteiligt sind.
Diese Beobachtungen konnten im Rahmen einer Proteomstudie bestätigt werden, bei der eine Zunahme der Expression von Kollagen vom Typ I und III sowie HSP 47 nachgewiesen wurde.

Vichy ermittelte DHEA daher als ein Schlüsselhormon, das das jugendliche Aussehen der Haut reaktivieren kann, das durch den wechseljahresbedingten Hormonrückgang beeinträchtigt wird.

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