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Langerhans-Zelle

Hautzelle für die Immunabwehr, die in der Oberhaut zu finden ist. Sie wandert umher und ihre Rolle ist die Alarmierung anderer Immunzellen vor dem Eindringen eines Moleküls oder eines Fremdkörpers. Hier handelt es sich in gewisser Weise um einen Immun-"Wachposten". Die Langerhans-Zelle kann Fremdpartikel wie z. B. Viren phagozytieren. Und sie kann die Produktion bestimmter Lymphozyten stimulieren. Eine lange und wiederholte Aussetzung durch UV-Strahlen kann allerdings zu einer Reduzierung der Immunfunktion der Haut führen.

Das Herzstück der Epidermis

Oberste Hautschicht, welche die Lederhaut bedeckt. Im Durchschnitt ist die Oberhaut so dick wie ein Blatt Papier, sie kann aber auch dicker sein. Ihre wellige Form kommt vom Wechselspiel zwischen Epidermiskämme und Hautpapillen. Sie setzt sich aus 4 sich überlagernden Zellschichten zusammen, die auf der dermo-epidermalen Junktion beruhen: Die Basalschicht, die Malpighi-Schicht, die Körnerschicht und schließlich die Hornzellschicht. Letztere wird vom Hydrolipid-Film bedeckt. Die Epidermis besteht zu 90% aus Zellen, die Keratinozyten genannt werden, enthält aber auch Zellen, die für die Färbung der Haut verantwortlich sind (die Melanozyten) sowie die Langerhans-Zellen. In der Oberhaut verlaufen keine Blutgefäße. Die Zellen, welche die Oberhaut bilden, werden anhand der Übertragung durch die Lederhaut versorgt.

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