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Hornzellschicht

Die Hornzellschicht ist "die Haut der Haut", denn es ist die äußerste Schicht der Oberhaut. Sie besteht aus komplett abgeflachten, abgestorbenen Zellen, die Lamellen bilden. Sie besitzt einen Kern. Sie ist die allerletzte Schicht zwischen dem äußeren Bereich und unserem Organismus und stellt den wesentlichen Schutz gegen Angriffe sicher. Die Hornzellschicht spielt bei der Aufrechterhaltung der Hautbefeuchtung eine zweifache Rolle: - nach außen sind die keratinisierten Zellen der Hornzellschicht eine hydrophobe Barriere, welche die Wasseraufnahme verhindert, wenn man sich zum Beispiel duscht. - nach innen fixiert sie das Wasser dank des NMF, der verhindert, dass das Wasser unserer Haut verdunsten kann.

Das Herzstück der Epidermis

Oberste Hautschicht, welche die Lederhaut bedeckt. Im Durchschnitt ist die Oberhaut so dick wie ein Blatt Papier, sie kann aber auch dicker sein. Ihre wellige Form kommt vom Wechselspiel zwischen Epidermiskämme und Hautpapillen. Sie setzt sich aus 4 sich überlagernden Zellschichten zusammen, die auf der dermo-epidermalen Junktion beruhen: Die Basalschicht, die Malpighi-Schicht, die Körnerschicht und schließlich die Hornzellschicht. Letztere wird vom Hydrolipid-Film bedeckt. Die Epidermis besteht zu 90% aus Zellen, die Keratinozyten genannt werden, enthält aber auch Zellen, die für die Färbung der Haut verantwortlich sind (die Melanozyten) sowie die Langerhans-Zellen. In der Oberhaut verlaufen keine Blutgefäße. Die Zellen, welche die Oberhaut bilden, werden anhand der Übertragung durch die Lederhaut versorgt.

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